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Unser Alltag in einer Außenwohngruppe:

Ein ganz normaler Tag in einer Außenwohngruppe.

JugendzimmerNach einer schlafarmen Nacht des/der Erziehers/Erzieherin, wecken sich einige Jugendliche selber, denn sie sind schon recht selbstständig, der Rest wird von ihm/ihr aus den Betten "gejagt".

Nachdem die Schlacht von 9 Jugendlichen um die Bäder geschlagen ist, wird an den bereits gedeckten Frühstückstisch geladen. Dann folgt der Gang zur Schule oder zur Ausbildung. Wenn die Jugendlichen aus der Tür sind, beginnt der Erzieher mit hauswirtschaftlichen Tätigkeiten. Danach folgen die administrativen Tätigkeiten z. B. Telefonate, Besuche an Schulen, Verwaltungsgänge usw. Um 11 Uhr gibt es die tägliche Dienstübergabe der Erzieher/Erzieherinnen.

So langsam trudeln die ersten Jugendlichen der Gruppe wieder ein und das Mittagessen wird aus der Stiftungsküche gebracht. Beim gemeinsamen Mittagessen wird der erste Redebedarf gestillt und der Rest des Tages besprochen.

Danach geht es an die Hausaufgaben, die Lernförderung im Schulraum oder die Gruppenaufgaben. Im Laufe des Nachmittags finden sich 9 Jugendliche in der Gruppe ein, die miteinander streiten, sich versöhnen und ihre Hobbys, Freizeitaktivitäten sowie ihre Probleme und Bedürfnisse mit den Erziehern/Erzieherinnen besprechen.

Die Teilnahme an den regelmäßig stattfindenden Gruppenabenden ist verpflichtend. Hierbei wird nicht nur gegessen, sondern auch die Freizeit gestaltet und geplant, bzw. Gruppenabsprachen getroffen und überprüft.

Gesetzliche Vorgaben, individuelle Hilfeplanungen und die Gruppenregeln machen dieses Zusammenleben erst möglich.

Nach einem ereignisreichen Tag mit zahlreichen KOntakten innerhalb und außerhalb der Gruppe ziehen sich die Jugendlichen auf ihre Zimmer zurück.

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